|
Algen nehmen die Energie der Sonne auf,
wandeln sie in chemische Energie um und liefern damit größeren
Organismen eine Nahrungsgrundlage. Sie liefern zwischen
30 bis 50 Prozent des weltweiten Sauerstoffs, stellen
die wichtigste Nahrung in der Nahrungskette innerhalb
der Meere dar und sind das Grundmaterial für die
meisten Ölvorkommen.
Der Begriff Algen umfasst sehr
unterschiedliche Lebewesen. Es gibt sowohl mikroskopisch
kleine Süßwasserpflänzchen als auch bis zu 60 Meter
langen Tang im Meer. Algen stecken voller Vitamine,
Eiweiß und Nährstoffe. Als Eiweißlieferant können
sie es mit tierischer Kost wie z. B. Fleisch jederzeit
aufnehmen. Der Gehalt an Vitamin C liegt beispielsweise
höher als bei Orangen.
Der durchschnittliche Verzehr von Algen in den
USA beträgt 250 Milligramm pro Tag. Hawaiianer haben
die abwechslungsreichste Algenernährung - sie verzehren
regelmäßig 50 verschiedene Algentypen. Makroalgen -
besser unter dem Namen Seetang bekannt - stellen in
vielen Ländern, von Irland bis Chile und Island bis
Japan, einen Teil des traditionellen Speiseplans dar. |